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ZEBROS / LEGAL / B2B CORE

B2B-Kernbedingungen

Inhalt
  1. 1. Geltung und Vertragsunterlagen
  2. 2. Vertragsschluss und Leistungsumfang
  3. 3. Zusammenarbeit und Mitwirkung
  4. 4. Vergütung und Rechnungen
  5. 5. Zahlungsverzug, Aufrechnung und Leistungsaussetzung
  6. 6. Unterauftragnehmer und Drittanbieter
  7. 7. Vertraulichkeit, Datenschutz, KI-Werkzeuge und Referenzen
  8. 8. Rechte, Vorleistungen und Kundenmaterial
  9. 9. Haftung und höhere Gewalt
  10. 10. Laufzeit, Aussetzung und außerordentliche Beendigung
  11. 11. Textform, Vertragsübertragung, Recht und Gerichtsstand

Stand: 15. August 2026

Diese Kernbedingungen gelten nur im unternehmerischen Geschäftsverkehr. Sie werden durch die im jeweiligen Angebot ausdrücklich aktivierten Leistungsmodule ergänzt. Die deutsche Fassung ist allein verbindlich. Eine englische Fassung ist ausschließlich eine unverbindliche Übersetzung zur leichteren Verständlichkeit.

1. Geltung und Vertragsunterlagen

1.1Diese B2B-Kernbedingungen ("Kernbedingungen") gelten für Verträge zwischen der ZEBROS GmbH ("ZEBROS") und Kunden, die bei Vertragsschluss als Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen handeln. ZEBROS schließt keine Verträge auf Grundlage dieser Kernbedingungen mit Verbrauchern.

1.2Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss ausdrücklich einbezogene, datierte und von ZEBROS archivierte Fassung. Eine neue Fassung gilt automatisch nur für künftige Verträge. Ein bestehender Vertrag wird nur durch ausdrückliche Vereinbarung geändert; Schweigen gilt nicht als Zustimmung.

1.3Der Vertrag besteht, soweit jeweils einbezogen, in folgender Rangfolge:

  1. individuell ausgehandelte Vereinbarungen;
  2. Angebot, Auftragsbestätigung und Leistungsbeschreibung ("SOW");
  3. ausdrücklich einbezogene fachbezogene Anhänge, insbesondere SLA oder Security Annex, jeweils nur für ihren Regelungsgegenstand;
  4. die im Angebot aktivierten Leistungsmodule; und
  5. diese Kernbedingungen.

Eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung ("AVV") geht für die Verarbeitung personenbezogener Daten in ihrem Regelungsbereich vor. Der gesetzliche Vorrang individueller Vertragsabreden bleibt unberührt.

1.4Allgemeine Geschäfts-, Einkaufs- oder Vertragsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn ZEBROS ihrer Einbeziehung ausdrücklich in Textform zustimmt. Die vorbehaltlose Annahme einer Bestellung, Zahlung oder Leistung genügt dafür nicht.

1.5Die Bezeichnung eines Angebots oder Produkts, insbesondere als BOS, Hyper, 4DE oder Reality Check, legt den gesetzlichen Vertragstyp nicht fest. Das Angebot bezeichnet Dienst-, Support-, Werk-, SaaS-, Subscription-, Liefer- und Appliance-Bestandteile und aktiviert die dafür geltenden Leistungsmodule.

1.6"Werktage" sind Montag bis Freitag mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage am jeweiligen Sitz von ZEBROS. Vereinbarte Servicezeiten und Servicekalender richten sich ausschließlich nach dem Angebot oder dem einschlägigen Leistungsmodul.

1.7Die deutsche Fassung dieser Kernbedingungen ist allein verbindlich. Eine englische Fassung wird ausschließlich als Convenience Translation zur leichteren Verständlichkeit bereitgestellt. Bei Widersprüchen oder Auslegungsunterschieden geht die deutsche Fassung vor.

2. Vertragsschluss und Leistungsumfang

2.1Ein ausdrücklich als verbindlich bezeichnetes Angebot von ZEBROS kann nur innerhalb der darin genannten Bindungsfrist angenommen werden. Andernfalls ist eine Bestellung des Kunden ein Vertragsangebot. Der Vertrag kommt dann durch Auftragsbestätigung von ZEBROS in Textform oder dadurch zustande, dass ZEBROS für den Kunden erkennbar und bewusst mit der Leistung beginnt oder einen bestellten digitalen Dienst aktiviert. Eine automatisierte Empfangsbestätigung ist keine Auftragsannahme. Eine Annahme mit Änderungen oder nur eines Teils des Angebots bedarf der Zustimmung der anderen Partei.

2.2ZEBROS schuldet ausschließlich die in den einbezogenen Vertragsunterlagen beschriebenen Leistungen. Angaben auf Websites, in Präsentationen, Marketingunterlagen, Demonstrationen oder unverbindlichen Konzepten werden nur dann Vertragsinhalt, wenn das Angebot sie ausdrücklich einbezieht. Eine Garantie liegt nur vor, wenn sie ausdrücklich als solche bezeichnet und durch eine hierzu bevollmächtigte Person erklärt wurde.

2.3Lücken oder Unklarheiten der Leistungsbeschreibung werden gemeinsam geklärt. Änderungen von Leistungsumfang, Vergütung, Terminen oder Abnahmekriterien werden erst wirksam, wenn beide Parteien sie in Textform bestätigt haben. Keine Partei ist verpflichtet, eine vorgeschlagene Änderung anzunehmen.

2.4ZEBROS darf ohne vorherige Bestätigung nur solche vorläufigen Maßnahmen ergreifen, die unmittelbar erforderlich sind, um einen konkret drohenden Schaden zu vermeiden. ZEBROS informiert den Kunden unverzüglich über Anlass, Maßnahme, Auswirkungen und erkennbaren Zusatzaufwand. Eine weitergehende Änderung des Auftrags entsteht dadurch nicht.

3. Zusammenarbeit und Mitwirkung

3.1Jede Partei stellt die Informationen, Entscheidungen, Freigaben und Ansprechpartner rechtzeitig bereit, die nach dem Vertrag ihrem Verantwortungsbereich zugeordnet und für die Leistung der anderen Partei erforderlich sind. Bereitgestellte Informationen müssen nach bestem Wissen richtig und vollständig sein.

3.2Erkennt eine Partei, dass eine fehlende, verspätete oder fehlerhafte Mitwirkung die Leistung beeinträchtigt, weist sie die andere Partei hierauf und auf die erkennbaren Folgen hin. Termine und Pflichten verschieben oder entfallen nur, soweit die Beeinträchtigung tatsächlich darauf beruht. Beide Parteien begrenzen die Auswirkungen angemessen. Weitergehende Mitwirkungspflichten und die Vergütung bereitgehaltener Kapazität regeln das einschlägige Leistungsmodul und das Angebot.

4. Vergütung und Rechnungen

4.1Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geschuldeten Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Preise und Rechnungen lauten auf Euro, soweit das Angebot keine andere Währung festlegt. Sätze, Pauschalen, Abrechnungsintervalle, Reise- und Fremdkosten, Rundungen und Zahlungspläne ergeben sich aus Angebot oder Preisblatt.

4.2Der Kunde teilt ZEBROS rechtzeitig den vereinbarten Rechnungskanal sowie erforderliche Bestellnummern, Kostenstellen und sonstige Rechnungsangaben mit und hält den Rechnungskanal funktionsfähig. Eine Rechnung gilt als zugegangen, wenn sie dem Kunden über den benannten elektronischen Kanal nachweisbar bereitgestellt oder an seiner hierfür autorisierten elektronischen Empfangsgrenze nachweisbar angenommen wurde. Interne Prüf-, Freigabe- oder Bestellprozesse des Kunden verschieben den Zugang oder die Fälligkeit nicht. Fehlt eine rechtzeitig vereinbarte Angabe aufgrund eines von ZEBROS zu vertretenden Fehlers, stellt ZEBROS eine korrigierte Rechnung; die Zahlungsfrist beginnt mit deren Zugang neu.

4.3Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach nachgewiesenem Zugang ohne Abzug zu zahlen, soweit das Angebot keine andere Frist vorsieht. Für die Rechtzeitigkeit ist die vorbehaltlose Gutschrift auf dem von ZEBROS benannten Konto maßgeblich.

4.4Der Kunde teilt Einwendungen gegen eine Rechnung unverzüglich und konkret mit. Nur der nachvollziehbar beanstandete Teil darf bis zur Klärung zurückgehalten werden; der unbestrittene Teil bleibt fristgerecht zahlbar. Eine offensichtlich vorgeschobene oder nicht konkretisierte Beanstandung verhindert weder Verzug noch vereinbarte Aussetzungsrechte. Bei einer ernsthaften, nachvollziehbaren Streitigkeit wirken beide Parteien an einer kurzfristigen Klärung mit; ZEBROS setzt Leistungen wegen des tatsächlich streitigen Betrags nicht aus, solange der Kunde daran angemessen mitwirkt.

4.5Zahlungen erfolgen für ZEBROS spesenfrei. Kundenseitige Bank-, Transfer- und Korrespondenzbankkosten trägt der Kunde. Gesetzlich zwingende Steuerabzüge darf der Kunde vornehmen, wenn er ZEBROS rechtzeitig informiert und geeignete Abzugs- oder Steuerbescheinigungen bereitstellt. Soweit rechtlich zulässig, erhöht der Kunde die Zahlung so, dass ZEBROS den vereinbarten Nettobetrag erhält. Dies gilt nicht für deutsche Ertragsteuern von ZEBROS oder soweit ein Abzug allein darauf beruht, dass ZEBROS notwendige und zumutbare Entlastungsunterlagen nicht bereitgestellt hat. Beide Parteien wirken angemessen an einer verfügbaren Quellensteuerentlastung mit.

4.6Zahlt der Kunde mit Zustimmung von ZEBROS eine Euro-Rechnung in einer anderen Währung, ist der tatsächlich gutgeschriebene Euro-Gegenwert maßgeblich. Eine Unterdeckung ist auszugleichen; eine Überzahlung wird gutgeschrieben. Wurde der Preis ausdrücklich in einer anderen Währung vereinbart, trägt ZEBROS das Wechselkursrisiko nach Rechnungstellung.

5. Zahlungsverzug, Aufrechnung und Leistungsaussetzung

5.1Mit Ablauf der vereinbarten Zahlungsfrist kommt der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug. ZEBROS kann für Entgeltforderungen Verzugszinsen in Höhe von neun Prozentpunkten pro Jahr über dem jeweils geltenden Basiszinssatz, einmalig die gesetzliche Pauschale von 40 Euro je überfälliger Entgeltforderung und einen darüber hinausgehenden nachgewiesenen Verzugsschaden verlangen. Die Pauschale wird auf ersatzfähige Rechtsverfolgungskosten angerechnet.

5.2Der Kunde darf mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Gegenforderungen aufrechnen. Für Gegenforderungen aus demselben Vertragsverhältnis, insbesondere wegen Mängeln oder Nichterfüllung, gilt diese Beschränkung nicht. Zurückbehaltungsrechte darf der Kunde nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

5.3Bleibt eine fällige und nicht ernsthaft bestrittene Forderung unbezahlt, darf ZEBROS die betroffenen Leistungen nach konkreter Androhung und Ablauf einer weiteren Frist von sieben Kalendertagen angemessen aussetzen. Bei einem erheblichen Verzug darf die Androhung weitere konkret bezeichnete Verträge mit derselben juristischen Person erfassen. Verträge anderer Konzerngesellschaften sind nur einbezogen, wenn eine gemeinsame Zahlungsverantwortung oder Cross-Default-Regel ausdrücklich vereinbart wurde.

5.4Eine Aussetzung ist keine Kündigung. Vereinbarte laufende Vergütung bleibt geschuldet, soweit ZEBROS leistungsbereit ist und die Unterbrechung aus der Sphäre des Kunden stammt. Zwingende Sicherheits-, Datenhaltungs- und Abwicklungspflichten bleiben bestehen.

5.5Verschlechtert sich die Zahlungsfähigkeit des Kunden nach Vertragsschluss objektiv und erheblich, insbesondere durch einen Insolvenzantrag, wiederholte Vollstreckungsmaßnahmen oder erhebliche Zahlungsrückstände, darf ZEBROS für noch nicht erbrachte Leistungen eine angemessene Vorauszahlung oder Sicherheit verlangen. Bleibt sie trotz angemessener Frist aus, darf ZEBROS die betroffenen Leistungen aussetzen und bei fortbestehendem wesentlichem Risiko aus wichtigem Grund beenden. Forderungen werden dadurch nicht pauschal vorzeitig fällig.

6. Unterauftragnehmer und Drittanbieter

6.1ZEBROS darf geeignete Unterauftragnehmer einsetzen und bleibt für die Erfüllung eigener Vertragspflichten verantwortlich. ZEBROS stellt sicher, dass ausdrücklich vereinbarte Anforderungen an Vertraulichkeit, Sicherheit und Qualifikation auch für die eingesetzten Unterauftragnehmer gelten. Für Unterauftragsverarbeiter gelten ergänzend die Regelungen des AVV.

6.2Das Angebot bezeichnet, ob ZEBROS, der Kunde oder ein Dritter Vertragspartner für ein Drittprodukt oder eine Drittleistung ist. Für Produkte und Anbieter, die der Kunde auswählt oder unmittelbar beauftragt, haftet ZEBROS nur für ausdrücklich übernommene Auswahl-, Integrations-, Beratungs- und Warnpflichten. Eigene Pflichten von ZEBROS bleiben unberührt. Änderungen, Einstellung, Ersatz und Migration von Drittprodukten regelt das einschlägige Leistungsmodul oder der Auftrag.

6.3Vertriebs- und sonstige Geschäftspartner können ZEBROS nur aufgrund einer ausdrücklich dokumentierten Vertretungsmacht und innerhalb des dokumentierten Vertretungsumfangs verpflichten. Weitergehende Angebote, Zusagen, Rabatte oder Vertragsänderungen werden erst durch Bestätigung von ZEBROS in Textform verbindlich.

7. Vertraulichkeit, Datenschutz, KI-Werkzeuge und Referenzen

7.1"Vertrauliche Informationen" sind Informationen, die als vertraulich gekennzeichnet sind oder deren vertraulicher Charakter nach Inhalt, Zweck oder Umständen für einen verständigen Geschäftspartner erkennbar ist. Das gilt auch für mündlich, in Workshops oder durch Zugriff auf Systeme offengelegte Informationen. Geschäftsgeheimnisse und personenbezogene Daten sind unabhängig von einer Kennzeichnung geschützt.

7.2Jede Partei verwendet vertrauliche Informationen nur für den Vertrag und schützt sie mindestens mit derselben Sorgfalt wie eigene Informationen vergleichbarer Sensibilität, jedenfalls mit angemessener fachlicher Sorgfalt. Zugriff erhalten nur Personen, die ihn für den Vertragszweck benötigen und angemessen zur Vertraulichkeit verpflichtet sind. Erkannte unbefugte Zugriffe, Offenlegungen oder Verluste teilt die empfangende Partei unverzüglich mit; die Parteien wirken angemessen an Eindämmung und Aufklärung mit.

7.3Die Pflichten gelten nicht, soweit die empfangende Partei nachweist, dass die konkrete Information

  1. ohne Vertragsverletzung öffentlich bekannt ist oder wird;
  2. rechtmäßig von einem nicht zur Vertraulichkeit verpflichteten Dritten erlangt wurde;
  3. unabhängig und ohne Nutzung der vertraulichen Information entwickelt wurde; oder
  4. ihr aufgrund zeitlich vorher bestehender Unterlagen bereits rechtmäßig, unabhängig von der offenlegenden Partei und ohne Vertraulichkeits- oder Nutzungsbeschränkung vorlag.

Die vierte Ausnahme erfasst nicht eine erst später erhaltene Zusammenstellung, Einordnung, Bestätigung, Aktualisierung, Quelle oder den Geschäftskontext. Bloße Erinnerung oder allgemeine Branchenerfahrung genügt als Nachweis nicht.

7.4Muss eine Partei Informationen aufgrund Gesetzes, behördlicher Anordnung oder gerichtlicher Entscheidung offenlegen, informiert sie die andere Partei vorher, soweit dies zulässig und praktisch möglich ist, beschränkt die Offenlegung auf das Erforderliche und unterstützt angemessene Schutzmaßnahmen.

7.5Auf Verlangen und bei Vertragsende werden vertrauliche Unterlagen zurückgegeben oder gelöscht, soweit gesetzliche Aufbewahrung, Beweissicherung oder kontrolliert auslaufende Sicherungskopien nicht entgegenstehen. Geschäftsgeheimnisse bleiben geschützt, solange sie als solche qualifizieren. Sonstige vertrauliche Informationen werden während des Vertrags und fünf Jahre danach geschützt. Für personenbezogene und gesetzlich besonders geschützte Informationen gelten unabhängig davon die gesetzlichen Schutz-, Lösch- und Aufbewahrungspflichten.

7.6Jede Partei erfüllt die datenschutzrechtlichen Pflichten ihrer jeweiligen Rolle. Eine Auftragsverarbeitung beginnt erst, wenn die erforderliche Vereinbarung nach Artikel 28 DSGVO geschlossen ist.

7.7ZEBROS darf interne oder vertraglich kontrollierte KI- und Automationswerkzeuge einsetzen, wenn Vertraulichkeit, Datenschutz, Zweckbindung und angemessene Sicherheit gewahrt bleiben. Vertrauliche oder personenbezogene Kundeninformationen werden nicht an allgemein zugängliche oder nicht angemessen abgesicherte KI-Dienste übermittelt. Ohne gesonderte ausdrückliche Vereinbarung verwendet ZEBROS Kundendaten nicht zum Training eigener oder fremder allgemein nutzbarer Modelle. ZEBROS bleibt für die eingesetzten Werkzeuge und die geschuldete fachliche Prüfung verantwortlich.

7.8Die öffentliche Verwendung von Name, Firma, Marke oder Logo der jeweils anderen Partei als Referenz bedarf ihrer vorherigen Freigabe in Textform.

8. Rechte, Vorleistungen und Kundenmaterial

8.1Rechte an Materialien, Software, Methoden, Werkzeugen, Modellen, Bibliotheken, Vorlagen und sonstigem Know-how, die eine Partei bereits vor dem Auftrag besaß oder unabhängig davon entwickelt ("Background-IP"), verbleiben bei dieser Partei. Rechte an konkreten Projektergebnissen, SaaS und Appliance-Software richten sich nach dem jeweils aktivierten Leistungsmodul und dem Angebot.

8.2ZEBROS darf allgemeine berufliche Fähigkeiten, Erfahrungen, Methoden und abstrahiertes Know-how weiterverwenden, sofern dies keine vertraulichen Informationen, Geschäftsgeheimnisse oder identifizierbaren kundenspezifischen Ergebnisse enthält. Diese Regel erlaubt keine Nutzung konkreter vertraulicher Informationen allein deshalb, weil sich eine Person an sie erinnert.

8.3Der Kunde behält die Rechte an seinen Daten, Unterlagen, Marken, Systemen und sonstigen Materialien. Er sichert zu, dass er sie ZEBROS für den vereinbarten Zweck bereitstellen und ihre Nutzung gestatten darf, und räumt ZEBROS die hierfür erforderlichen, auf Zweck und Vertragsdauer beschränkten Rechte ein.

8.4Der Kunde stellt ZEBROS von Ansprüchen Dritter frei, soweit diese durch vom Kunden bereitgestellte Materialien, verbindliche Anweisungen oder eine nicht vertragsgemäße Nutzung schuldhaft verursacht wurden. ZEBROS informiert den Kunden unverzüglich, überlässt ihm grundsätzlich die Rechtsverteidigung, schließt ohne seine Zustimmung keinen Vergleich und unterstützt ihn angemessen. Soweit eine eigene Pflichtverletzung oder ein eigener Verursachungsbeitrag von ZEBROS vorliegt, besteht keine Freistellung.

9. Haftung und höhere Gewalt

9.1ZEBROS haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für schuldhaft verursachte Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit, für ausdrücklich übernommene Garantien, bei arglistigem Verschweigen, nach dem Produkthaftungsgesetz und in allen anderen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

9.2Bei leichter Fahrlässigkeit haftet ZEBROS nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den bei Vertragsschluss vertragstypisch vorhersehbaren Schaden beschränkt. Für leicht fahrlässig verursachte reine Vermögensschäden ist sie auf 300.000 Euro je Schadensereignis und insgesamt je Vertragsjahr, für leicht fahrlässig verursachte Sachschäden auf 3.000.000 Euro je Schadensereignis begrenzt. Mehrere Schäden aus derselben Ursache gelten als ein Schadensereignis. Ein Vertragsjahr ist jeder Zeitraum von zwölf Monaten ab Vertragsbeginn und danach ab dem jeweiligen Jahrestag.

9.3Bei leichter Fahrlässigkeit wegen Verletzung anderer als wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung ausgeschlossen. Modulspezifische Grenzen, insbesondere für Supportleistungen, Datenwiederherstellung, SaaS und Appliances, gehen für ihren Regelungsgegenstand vor, ohne die unbeschränkte Haftung nach Ziffer 9.1 einzuschränken.

9.4Die Haftungsregeln gelten für vertragliche, vorvertragliche und deliktische Ansprüche und zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Beschäftigten und Unterauftragnehmer von ZEBROS. Soweit ein Schaden durch Vorgaben, Systeme, Produkte oder Eingriffe des Kunden oder eines vom Kunden verantworteten Dritten verursacht wurde, haftet ZEBROS nur bei Verletzung einer eigenen vertraglichen Auswahl-, Integrations-, Schutz- oder Warnpflicht und nur für den dadurch verursachten Anteil.

9.5Keine Partei haftet für die Nichterfüllung einer Pflicht, soweit und solange sie durch ein bei Vertragsschluss nicht vorhersehbares, außerhalb ihres zumutbaren Einflusses liegendes und auch bei angemessener Sorgfalt nicht vermeidbares Ereignis verhindert wird ("höhere Gewalt"). Die betroffene Partei informiert die andere unverzüglich, begrenzt die Auswirkungen angemessen und setzt die Leistung nach Wegfall des Hindernisses fort. Nur die kausal betroffene Pflicht wird ausgesetzt. Bereits erbrachte Leistungen und nicht betroffene Zahlungspflichten bleiben bestehen. Dauert eine wesentliche Behinderung länger als 60 aufeinanderfolgende Kalendertage, darf jede Partei den betroffenen Leistungsteil beenden, soweit das Angebot keine andere Frist vorsieht.

10. Laufzeit, Aussetzung und außerordentliche Beendigung

10.1Beginn, Laufzeit, ordentliche Kündigung und die Folgen einer ordentlichen Beendigung richten sich nach Angebot und aktiviertem Leistungsmodul.

10.2Das Recht jeder Partei zur Kündigung oder sonstigen Beendigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Beruht der wichtige Grund auf einer behebbaren Vertragsverletzung, ist die Beendigung grundsätzlich erst nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen Abhilfefrist oder nach erfolgloser Abmahnung zulässig. Eine Frist oder Abmahnung ist nicht erforderlich, wenn sie gesetzlich entbehrlich oder die sofortige Beendigung unter Abwägung der beiderseitigen Interessen gerechtfertigt ist.

10.3Eine berechtigte Aussetzung oder Beendigung lässt Ansprüche auf Vergütung bereits erbrachter Leistungen, fällige Forderungen und weitergehende gesetzliche Ansprüche unberührt. Modulspezifische Übergabe-, Datenexport-, Rückgabe- und Abwicklungspflichten bleiben anwendbar.

11. Textform, Vertragsübertragung, Recht und Gerichtsstand

11.1Textform im Sinne von § 126b BGB, insbesondere E-Mail, genügt für Angebote, Bestellungen, Vertragsänderungen, Change Requests, Freigaben, Mängelanzeigen und Kündigungen, soweit nicht zwingendes Recht oder eine ausdrückliche Individualvereinbarung eine strengere Form verlangt.

11.2Die Parteien benennen ihre geschäftlichen E-Mail-Adressen für rechtserhebliche Mitteilungen und halten sie aktuell. Mitteilungen werden nach den gesetzlichen Zugangsregeln wirksam. Eine nachweislich abgewiesene oder unzustellbare Nachricht gilt nicht als zugegangen. Nach Zugang im benannten geschäftlichen Postfach liegt die interne Weiterleitung im Verantwortungsbereich des Empfängers. Eine Adressänderung wirkt für künftige Mitteilungen erst nach ihrem Zugang bei der anderen Partei. Für Rechnungen gilt ergänzend Ziffer 4.2.

11.3Keine Partei darf den gesamten Vertrag ohne vorherige Zustimmung der anderen Partei übertragen; die Zustimmung darf nicht ohne sachlichen Grund verweigert werden. Eine Übertragung im Rahmen einer Rechtsnachfolge oder Konzernumstrukturierung ist zulässig, wenn Leistungsfähigkeit, Datenschutz, Vertraulichkeit und berechtigte Interessen der anderen Partei gewahrt bleiben. Gesetzlich zulässige Abtretungen von Geldforderungen, insbesondere nach § 354a HGB, bleiben unberührt.

11.4Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Zwingende Regeln des internationalen Privatrechts bleiben unberührt.

11.5Soweit eine Gerichtsstandsvereinbarung gesetzlich zulässig ist, insbesondere zwischen Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der jeweilige Sitz von ZEBROS. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Contents
  1. 1. Scope and Contract Documents
  2. 2. Contract Formation and Scope of Performance
  3. 3. Cooperation and Customer Dependencies
  4. 4. Fees and Invoices
  5. 5. Payment Default, Set-off and Suspension
  6. 6. Subcontractors and Third-Party Providers
  7. 7. Confidentiality, Data Protection, AI Tools and References
  8. 8. Rights, Pre-existing Materials and Customer Materials
  9. 9. Liability and Force Majeure
  10. 10. Term, Suspension and Termination for Good Cause
  11. 11. Text Form, Transfer, Governing Law and Jurisdiction

Version: 15 August 2026

These Core Terms apply only to business transactions. They are supplemented by the Service Modules expressly activated in the relevant Offer. The German version is solely authoritative. This English version is provided exclusively as a non-binding convenience translation.

1. Scope and Contract Documents

1.1These Core B2B Terms (the "Core Terms") apply to contracts between ZEBROS GmbH ("ZEBROS") and customers acting, at the time of contract formation, as an entrepreneur within the meaning of section 14 of the German Civil Code (Bürgerliches Gesetzbuch, "BGB"), a legal person under public law or a special fund under public law. ZEBROS does not enter into contracts with consumers on the basis of these Core Terms.

1.2The dated version expressly incorporated when the contract is concluded and archived by ZEBROS shall apply. A new version automatically applies only to future contracts. An existing contract may be amended only by express agreement; silence shall not constitute consent.

1.3To the extent incorporated, the following order of precedence applies to the Contract Documents:

  1. individually negotiated agreements;
  2. the Offer, Order Confirmation and Statement of Work ("SOW");
  3. expressly incorporated subject-specific annexes, including an SLA or Security Annex, in each case only for their subject matter;
  4. the Service Modules activated in the Offer; and
  5. these Core Terms.

A data processing agreement ("DPA") takes precedence within its subject matter for the processing of personal data. The statutory precedence of individually negotiated agreements remains unaffected.

1.4The customer's general, purchasing or contractual terms become part of the contract only if ZEBROS expressly agrees to their incorporation in Text Form. Unconditional acceptance of an order, payment or performance is not sufficient for this purpose.

1.5The designation of an Offer or product, including BOS, Hyper, 4DE or Reality Check, does not determine the legal type of contract. The Offer identifies service, support, work, SaaS, subscription, supply and appliance elements and activates the Service Modules applicable to them.

1.6"Business Days" are Monday through Friday, excluding public holidays at the then-current registered office of ZEBROS. Agreed Service Hours and service calendars are governed exclusively by the Offer or the applicable Service Module.

1.7The German version of these Core Terms is solely authoritative. An English version is provided exclusively as a convenience translation. In the event of any conflict or difference in interpretation, the German version prevails.

2. Contract Formation and Scope of Performance

2.1An Offer from ZEBROS expressly identified as binding may be accepted only within the period for which it remains binding as stated in the Offer. Otherwise, a customer order constitutes an offer to enter into a contract. The contract is then formed when ZEBROS issues an Order Confirmation in Text Form or knowingly commences performance or activates an ordered digital service in a manner recognisable to the customer. An automated acknowledgement of receipt does not constitute acceptance. Acceptance subject to changes, or acceptance of only part of an Offer, requires the other party's consent.

2.2ZEBROS owes only the performance described in the incorporated Contract Documents. Statements on websites, in presentations, marketing materials, demonstrations or non-binding concepts become part of the contract only if the Offer expressly incorporates them. A guarantee exists only where it is expressly designated as such and given by a duly authorised person.

2.3The parties shall clarify gaps or ambiguities in the description of performance jointly. Changes to scope, fees, dates or acceptance criteria take effect only after both parties have confirmed them in Text Form. Neither party is required to accept a proposed change.

2.4Without prior confirmation, ZEBROS may take only such provisional measures as are immediately necessary to prevent specifically imminent damage. ZEBROS shall promptly inform the customer of the reason, measure, effects and any identifiable additional effort. No further amendment of the engagement results from such a measure.

3. Cooperation and Customer Dependencies

3.1Each party shall provide in due time the information, decisions, approvals and points of contact assigned to its area of responsibility under the contract and required for the other party's performance. Information provided must be accurate and complete to the best of the providing party's knowledge.

3.2If a party becomes aware that missing, delayed or incorrect cooperation will impair performance, it shall notify the other party and describe the identifiable consequences. Dates and obligations are postponed or discharged only to the extent the impairment is actually caused by that failure. Both parties shall reasonably mitigate its effects. Further cooperation duties and fees for reserved capacity are governed by the applicable Service Module and the Offer.

4. Fees and Invoices

4.1Prices are net amounts plus any applicable value added tax unless expressly agreed otherwise. Prices and invoices are denominated in euros unless the Offer specifies another currency. Rates, fixed fees, billing intervals, travel and third-party costs, rounding rules and payment schedules are stated in the Offer or price sheet.

4.2The customer shall provide ZEBROS in due time with the agreed invoice channel and any required purchase order numbers, cost centres and other invoice details, and shall keep the invoice channel operational. An invoice is deemed received if it has demonstrably been made available to the customer through the designated electronic channel or demonstrably accepted at the electronic receiving boundary authorised by the customer for that purpose. The customer's internal review, approval or purchasing processes do not postpone receipt or the due date. If an agreed detail provided in due time is missing due to an error attributable to ZEBROS, ZEBROS shall issue a corrected invoice; the payment period restarts when the corrected invoice is received.

4.3Invoices are payable without deduction within 14 calendar days after demonstrated receipt unless the Offer specifies a different period. Timely payment requires unconditional credit to the account designated by ZEBROS.

4.4The customer shall promptly specify any objection to an invoice. Only the reasonably substantiated disputed portion may be withheld pending resolution; the undisputed portion remains payable when due. An obviously pretextual or unspecified objection does not prevent payment default or an agreed right to suspend performance. In the event of a genuine and substantiated dispute, both parties shall cooperate to resolve it promptly; ZEBROS shall not suspend performance because of the amount actually in dispute for as long as the customer reasonably cooperates in that resolution.

4.5Payments must be made free of charges to ZEBROS. The customer bears its bank, transfer and correspondent-bank charges. The customer may make legally mandatory tax deductions if it informs ZEBROS in due time and provides appropriate deduction or tax certificates. To the extent legally permissible, the customer shall increase the payment so that ZEBROS receives the agreed net amount. This does not apply to German taxes on the income or profits of ZEBROS or to the extent a deduction results solely from ZEBROS failing to provide necessary and reasonable relief documentation. The parties shall reasonably cooperate in obtaining any available withholding-tax relief.

4.6If, with ZEBROS's consent, the customer pays an invoice denominated in euros in another currency, the euro amount actually credited is decisive. Any shortfall remains payable and any overpayment shall be credited. Where the price was expressly agreed in another currency, ZEBROS bears the exchange-rate risk after the invoice date.

5. Payment Default, Set-off and Suspension

5.1The customer is in payment default upon expiry of the agreed payment period without any further reminder. For payment claims, ZEBROS may charge default interest at nine percentage points per annum above the applicable base rate, the statutory fixed amount of EUR 40 once for each overdue payment claim, and any additional demonstrated loss caused by the default. The fixed amount is credited against recoverable legal enforcement costs.

5.2The customer may set off claims that are undisputed, finally adjudicated or ready for adjudication. This limitation does not apply to counterclaims arising from the same contractual relationship, including claims based on defects or non-performance. The customer may exercise rights of retention only on the basis of claims arising from the same contractual relationship. Mandatory statutory rights remain unaffected.

5.3If a due and not genuinely disputed claim remains unpaid, ZEBROS may reasonably suspend the affected performance after specifically announcing the suspension and allowing a further period of seven calendar days to expire. In the event of material default, the notice may identify additional contracts with the same legal entity. Contracts with other group companies are included only if joint payment responsibility or a cross-default provision has been expressly agreed.

5.4A suspension does not terminate the contract. Agreed recurring fees remain payable to the extent ZEBROS is ready to perform and the interruption originates within the customer's sphere. Mandatory security, data-retention and wind-down obligations remain in effect.

5.5If the customer's ability to pay objectively and materially deteriorates after contract formation, including through an insolvency filing, repeated enforcement measures or material payment arrears, ZEBROS may require reasonable advance payment or security for performance not yet provided. If it is not provided within a reasonable period, ZEBROS may suspend the affected performance and, if the material risk continues, terminate it for good cause. This does not make claims generally due before their agreed due dates.

6. Subcontractors and Third-Party Providers

6.1ZEBROS may engage suitable subcontractors and remains responsible for the performance of its own contractual obligations. ZEBROS shall ensure that expressly agreed confidentiality, security and qualification requirements also apply to the subcontractors engaged. The DPA additionally governs subprocessors.

6.2The Offer identifies whether ZEBROS, the customer or a third party is the contracting provider of a third-party product or service. For products and providers selected or directly contracted by the customer, ZEBROS is liable only for selection, integration, advisory and warning duties expressly assumed by ZEBROS. ZEBROS's own obligations remain unaffected. Changes, discontinuation, replacement and migration of third-party products are governed by the applicable Service Module or engagement.

6.3Sales and other business partners may bind ZEBROS only on the basis of expressly documented authority and within its documented scope. Any Offer, commitment, discount or contractual amendment beyond that scope becomes binding only when confirmed by ZEBROS in Text Form.

7. Confidentiality, Data Protection, AI Tools and References

7.1"Confidential Information" means information marked as confidential or whose confidential nature is recognisable to a reasonable business partner from its content, purpose or circumstances. This also applies to information disclosed orally, in workshops or by granting access to systems. Trade secrets and personal data are protected irrespective of marking.

7.2Each party shall use Confidential Information only for the contract and protect it with at least the same care it applies to its own information of comparable sensitivity and, in all events, with reasonable professional care. Access may be given only to persons who require it for the contractual purpose and who are appropriately bound to confidentiality. The receiving party shall promptly notify the other party of any identified unauthorised access, disclosure or loss; the parties shall reasonably cooperate in containment and investigation.

7.3The obligations do not apply to the extent the receiving party demonstrates that the specific information

  1. is or becomes public without breach of contract;
  2. was lawfully obtained from a third party not bound by confidentiality;
  3. was independently developed without use of the Confidential Information; or
  4. was already lawfully held by it, independently of the disclosing party and without confidentiality or use restrictions, as evidenced by records predating the disclosure.

The fourth exception does not extend to a compilation, classification, confirmation, update, source or business context received only later. Mere recollection or general industry experience is not sufficient evidence.

7.4If a party is required to disclose information by law, regulatory order or court decision, it shall notify the other party in advance to the extent permitted and practicable, limit disclosure to what is required and support reasonable protective measures.

7.5Upon request and at the end of the contract, Confidential Information shall be returned or deleted unless statutory retention, preservation of evidence or controlled expiration of backups prevents this. Trade secrets remain protected for as long as they qualify as trade secrets. Other Confidential Information is protected during the contract and for five years thereafter. Personal data and information subject to special statutory protection remain subject to the applicable statutory protection, deletion and retention duties irrespective of those periods.

7.6Each party shall comply with the data-protection duties applicable to its role. Processing on behalf of the other party shall not begin before the required agreement under Article 28 of the General Data Protection Regulation ("GDPR") has been concluded.

7.7ZEBROS may use internal or contractually controlled AI and automation tools provided confidentiality, data protection, purpose limitation and appropriate security are maintained. Confidential or personal customer information shall not be transmitted to publicly accessible or inadequately secured AI services. Without a separate express agreement, ZEBROS shall not use customer data to train its own or third-party models made available for general use. ZEBROS remains responsible for the tools used and for the required professional review.

7.8Public use of the other party's name, company name, trade mark or logo as a reference requires that party's prior approval in Text Form.

8. Rights, Pre-existing Materials and Customer Materials

8.1Rights in materials, software, methods, tools, models, libraries, templates and other know-how that a party owned before the engagement or develops independently of it ("Background IP") remain with that party. Rights in specific project results, SaaS and appliance software are governed by the applicable activated Service Module and the Offer.

8.2ZEBROS may continue to use general professional skills, experience, methods and abstracted know-how, provided this does not include Confidential Information, trade secrets or identifiable customer-specific results. This provision does not permit use of specific Confidential Information merely because a person remembers it.

8.3The customer retains the rights in its data, documents, trade marks, systems and other materials. The customer warrants that it may provide them to ZEBROS for the agreed purpose and permit their use, and grants ZEBROS the rights required for that purpose, limited to the contractual purpose and term.

8.4The customer shall indemnify ZEBROS against third-party claims to the extent they were culpably caused by materials supplied by the customer, binding instructions from the customer or use outside the contract. ZEBROS shall promptly notify the customer, generally allow the customer to control the defence, enter into no settlement without the customer's consent and provide reasonable assistance. No indemnity applies to the extent a breach of duty or causal contribution by ZEBROS caused the claim.

9. Liability and Force Majeure

9.1ZEBROS has unlimited liability for intent and gross negligence, for culpably caused injury to life, body or health, for guarantees expressly given, fraudulent concealment, liability under the German Product Liability Act and all other cases of mandatory statutory liability.

9.2In the event of ordinary negligence, ZEBROS is liable only for breach of a material contractual obligation whose performance is essential for the proper performance of the contract and on whose performance the customer may regularly rely. Liability is then limited to the loss typical for the contract and foreseeable when the contract was entered into. Liability for pure financial loss caused by ordinary negligence is limited to EUR 300,000 per loss event and in the aggregate per Contract Year; liability for property damage caused by ordinary negligence is limited to EUR 3,000,000 per loss event. Multiple losses arising from the same cause constitute one loss event. A "Contract Year" is each period of twelve months beginning on the contract start date and each anniversary of that date.

9.3Liability for ordinary negligence in breach of obligations other than material contractual obligations is excluded. Module-specific limitations, including those for support performance, data restoration, SaaS and appliances, take precedence for their subject matter without limiting the unlimited liability under clause 9.1.

9.4These liability provisions apply to contractual, pre-contractual and tort claims and for the benefit of ZEBROS's legal representatives, employees and subcontractors. To the extent damage was caused by requirements, systems, products or interventions of the customer or a third party for whom the customer is responsible, ZEBROS is liable only for breach of its own contractual selection, integration, protection or warning duty and only for the share of damage caused by that breach.

9.5Neither party is liable for failure to perform an obligation to the extent and for as long as performance is prevented by an event that was unforeseeable when the contract was formed, lies outside its reasonable control and could not have been avoided by reasonable care ("Force Majeure"). The affected party shall promptly notify the other party, reasonably mitigate the effects and resume performance when the impediment ends. Only the obligation causally affected is suspended. Performance already provided and unaffected payment obligations remain due. If a material impediment continues for more than 60 consecutive calendar days, either party may terminate the affected part of the performance unless the Offer specifies another period.

10. Term, Suspension and Termination for Good Cause

10.1Commencement, term, termination for convenience and the consequences of ordinary termination are governed by the Offer and the activated Service Module.

10.2Each party's right to terminate for good cause remains unaffected. If the good cause consists of a remediable breach, termination is generally permitted only after a reasonable cure period has expired without remedy or an unsuccessful warning has been given. No cure period or warning is required where the law dispenses with it or immediate termination is justified after balancing the interests of both parties.

10.3A permitted suspension or termination does not affect claims for payment for performance already provided, claims already due or further statutory rights. Module-specific handover, data export, return and wind-down obligations remain applicable.

11. Text Form, Transfer, Governing Law and Jurisdiction

11.1Text form within the meaning of section 126b BGB ("Text Form"), including email, is sufficient for Offers, orders, contractual amendments, Change Requests, approvals, defect notices and notices of termination unless mandatory law or an express individually negotiated agreement requires a stricter form.

11.2The parties shall designate and keep current their business email addresses for legally relevant communications. Communications take effect in accordance with statutory rules on receipt. A message demonstrably rejected or undeliverable is not deemed received. Once a message has reached the designated business mailbox, internal routing is the recipient's responsibility. A change of address takes effect for future communications only when received by the other party. Clause 4.2 additionally applies to invoices.

11.3Neither party may transfer the entire contract without the other party's prior consent, which may not be withheld without objective reason. A transfer as part of legal succession or a group reorganisation is permitted if the transferee's ability to perform, data protection, confidentiality and the other party's legitimate interests are preserved. Assignments of monetary claims permitted by law, including section 354a of the German Commercial Code (Handelsgesetzbuch, "HGB"), remain unaffected.

11.4German law applies, excluding the United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG). Mandatory rules of private international law remain unaffected.

11.5To the extent an agreement on jurisdiction is legally permissible, including between merchants, legal persons under public law or special funds under public law, the courts at the then-current registered office of ZEBROS have exclusive jurisdiction. Otherwise, the statutory places of jurisdiction apply.

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